Die Tastsache, dass Physiotherapeuten nun auch in Deutschland studieren und einen akademischen Abschluss erwerben können, eröffnet neue Aufstiegsmöglichkeiten.
Sowohl für diejenigen, die in nichttherapeutischen Positionen des Gesundheitswesens tätig werden wollen, als auch für diejenigen, die im Ausland als Physiotherapeuten arbeiten möchten, ist die akademische Weiterqualifizierung demnach ein wichtiger Schritt zu einer Professionalisierung.
Aufstiegschancen - auch ohne Studium: Leitungsfunktionen in Physiotherapieabteilungen in Kliniken und in großen niedergelassenen Praxen sowie als Lehrkraft an Physiotherapieschulen.
Regelmäßige Fort- und Weiterbildung ist ganz im Sinne der Qualitätssicherung.
Auf diese Weise können Physiotherapeuten sich spezialisieren und ihren Horizont erweitern. Zu den von den Spitzenverbänden der Krankenkassen anerkannten Weiterbildungen in der Physiotherapie gehören:
- Manuelle Lymphdrainage
- Manuelle Therapie
- Krankengymnastik nach Bobath (für Kinder und Erwachsene)
- Krankengymnastik nach Vojta (für Kinder und Erwachsene)
- Krankengymnastik nach PNF (Proprioceptive neuromuskuläre Facilitation)
- KG-Gerät (mit medizinischen Trainingsgeräten)
Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von empfehlenswerten Fortbildungen - neuerdings auch verstärkt im Bereich Qualitätsmanagement und Praxismarketing.
Neben der Physio-Akademie des deutschen Verbandes für Physiotherapie bietet auch der Landesverband in Baden-Württemberg Fort- und Weiterbildungen an. Näheres erfahren Interessierte unter Fortbildungen.