Hirninfarkt – zum Gehirn führende Blutgefäße oder Gefäße im Gehirn verengen oder verschließen sich, z.B. durch Arteriosklerose. Manchmal werden sie auch durch einen angespülten Blutpfropf verstopft (Hirnembolie).
Hirnembolie – sie wird verursacht durch den plötzlichen Riss eines Blutgefäßes im Gehirn.
Seltenere Ursachen sind angeborene Gefäßmissbildungen oder Hirngefäße, die durch Infektionen geschädigt wurden.
Risikofaktoren sind vor allem Bluthochdruck, Diabetes, hohe Blutfette, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel. Diese Faktoren begünstigen Arteriosklerose, die meist über Jahre hinweg die Blutgefäße durch Fett- und Kalkablagerungen schädigt. Übrigens sind keineswegs nur ältere Menschen betroffen. Auch Jugendliche und Kinder können einen Schlaganfall bekommen. Vorbeugen lässt sich durch eine gesunde Lebensweise, die auf fettreiche Ernährung und Rauchen verzichtet und Bewegung einschließt.
Schlaganfälle führen bei circa 70 Prozent der Betroffenen zu Folgeschäden. Häufig kommt es zu Sprachstörungen, einseitigen Lähmungen, Gangstörungen, depressiven Verstimmungen und Gedächtnisstörungen.
Informationen für Betroffene und Interessierte bietet die Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe unter www.schlaganfall-hilfe.de